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Artikel auf Mietrecht.org

Hausmeisterkosten in der Nebenkostenabrechnung – Was darf umgelegt werden und was nicht?

Bei der Prüfung der Nebenkostenabrechnung stellen Sammelposten wie etwa die „Hausmeisterkosten“ den Mieter berechtigt vor die Frage, welche Kosten sich im Detail hinter diesem Begriff verbergen. Welche Tätigkeiten des Hausmeisters sind denn eigentlich erfasst und dürfen zulässig auf den Mieter umgelegt werden, denn grundsätzlich sind ja nur laufend anfallende Kosten, die keine Instandhaltungen oder Instandsetzungsarbeiten darstellen, in der Nebenkostenabrechnung ansatzfähig. Der Hausmeister repariert aber in der Regel doch viele Dinge …Artikel jetzt weiter lesen

Schuhe, Schrank und Kinderwagen im Treppenhaus – was ist erlaubt?

Das Treppenhaus eines Wohnhauses hat eine größere Bedeutung als man denkt. Es ist das Aushängeschild für das gesamte Haus, dessen Eigentümer und Bewohner. Befindet sich das Treppenhaus in einem guten Zustand, lässt dies insgesamt auf geordnete Verhältnisse schließen. Umgekehrt spricht ein verdrecktes oder voll gestelltes Treppenhaus für Nachlässigkeit oder auch Gleichgültigkeit, nicht nur was die eigenen Belange, sondern auch was die Belange Dritter anbetrifft, die das Treppenhaus betreten. Doch viel …Artikel jetzt weiter lesen

Vermieter ignoriert Umlageschlüssel im Mietvertrag – Was tun?

Nach § 556 a Abs. 1 BGB sind die Nebenkosten nach dem Anteil der Wohnfläche abzurechnen, wenn keine anderen gesetzlichen Regelungen entgegenstehen und die Mietvertragsparteien im Mietvertrag auch keine besondere Vereinbarung zum Umlageschlüssel getroffen haben. Doch, was passiert eigentlich, wenn im Mietvertrag eine bestimmte Umlageform vereinbart ist, der Vermieter aber nach einem anderen Maßstab abrechnet und den Mietvertrag ignoriert? Gerade bei vermieteten Eigentumswohnungen wird aus Gründen der Vereinfachung nach Miteigentumsanteilen …Artikel jetzt weiter lesen

Nebenkostenabrechnung ohne Ablesen der Zählerstände – Wann darf geschätzt werden?

In denen meisten vermieteten Wohnhäusern befinden sich Verbrauchszähler zur Messung des Heiz- und Warmwasserverbrauchs oder allgemein des Wasserverbrauchs. Mindestens einmal jährlich hängt dann bei den Mietern an der Haustür oder im Hausflur eine Mitteilung der Ablesefirma über den Termin zur Zählerablesung. Wenn die Zähler nicht abgelesen werden, finden Mieter nicht in wenigen Fälle in Ihrer Nebenkostenabrechnung geschätzte Verbrauchszahlen anstelle der tatsächlichen Meßwerte. Doch ist das rechtens? Kann der Vermieter den …Artikel jetzt weiter lesen

Klavierspielen in Mietwohnung – Was ist erlaubt und was nicht?

Viele Mieter hören sich Klaviermusik zwar gerne im Konzert, auf CD oder im Radio an. Haut der eigene Nachbar in die Tasten, sind sie jedoch selten begeistert. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Klavierspiel des Nachbarn nicht immer ein Fest für die Ohren ist. Schließlich ist nicht jeder, der sich am Klavier versucht, ein kleiner Mozart oder mit dem Talent eines Lang Lang gesegnet. Nicht selten …Artikel jetzt weiter lesen

Betriebskostenverordnung – Alle wichtigen Infos für Mieter und Vermieter

Die Betriebskostenverordnung (BetrKV) ist das maßgebliche gesetzliche Regelwerk im Nebenkostenrecht. Es bestimmt die Zulässigkeit der einzelnen Nebenkostenarten und grenzt den Betriebskostenbegriff ab. Die Betriebskostenverordnung bestimmt, was Sie als Vermieter auf den Mieter an Kosten umlegen können und was nicht. In den meisten Mietverträgen ist im Rahmen der Umlagevereinbarung zu den Nebenkosten, ein Verweis auf die §§ 1 und 2 BetrKV zu finden, zum Teil werden die abzurechnenden Positionen auch genannt. …Artikel jetzt weiter lesen

Welche Bestandteile des Hausgeldes sind nicht als Nebenkosten umlegbar? (z.B. Verwaltung, Rücklagen)

Als vermietender Wohnungseigentümer hat man nicht nur eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen, sondern man erhält auch eine eigene Abrechnung: Die Hausgeldabrechnung. In der Abrechnung des Hausgelds findet der Wohnungseigentümer eine Aufstellung über die von ihm zu tragenden Kosten und Lasten des Wohnungseigentums nach § 16 Abs. 2,7 und 8 des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Viele, aber nicht alle darin enthaltenen Kosten können von dem vermietenden Wohnungseigentümer auf den Mieter im Rahmen der Nebenkosten …Artikel jetzt weiter lesen

Bohren am Sonntag erlaubt? Wir erklären, wann gebohrt werden darf.

Schnell mal ein Bild aufhängen, den neu erworbenen Kleiderschrank zusammenbauen oder eine Gardinenstange befestigen. Auch in einer Mietwohnung entsteht gelegentlich der Bedarf, eine Bohrmaschine zum Einsatz zu bringen. Nicht selten wird hierfür das Wochenende, insbesondere auch der Sonntag gewählt, da für ganztägig Berufstätige in der Woche dafür keine Zeit bleibt. Und wie so oft, gilt auch hier der altbewährte Grundsatz: „Des einen Freud, des anderen Leid.“ Der eine Mieter freut …Artikel jetzt weiter lesen

Ruhezeiten in der Mietwohnung? Was tun bei Ruhestörungen (z.B. Musik oder Partys)

Jeder Mieter kennt es. Er möchte seine Ruhe haben, sich von einem anstrengenden Tag ausruhen oder zu Mittag schlafen, da tönen aus der Nachbarwohnung störende Geräusche. Laute Musik, Geräusche aus dem Fernseher, spielende Kinder, das Dröhnen von Haushaltgeräten oder Wasserrauschen aus dem Bad. Die Liste der möglichen Störungsquellen ist lang. So verständlich der Wunsch des Mieters nach Ruhe auch ist, er kann nicht erwarten, dass er in seiner Mietwohnung rund …Artikel jetzt weiter lesen

Winterdienst in den Nebenkosten – Was darf der Vermieter abrechnen?

In den hiintermonaten heißt es bei den meisten Haushalten Schneeschieben und Salz streuen. Der Winterdienst schiebt die Straßen frei und der Hauswart oder die Mieter erledigen die Hauseinfahrt, Eingangswege zum Miethaus und auch die kleinen Nebenwege um das Mietobjekt herum. Eiszapfen werden aus Sicherheitsgründen heruntergeschlagen und elektrische Schließanlagen mit Frostschutzmitteln behandelt. Doch wie werden die jährlich durch Schneefall und Eis anfallenden extra Kosten verteilt? Welche Kosten sind vom Vermieter zu …Artikel jetzt weiter lesen