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Mietkaution einfordern: Muster bzw. Vorlage für Mieter

Viele Mieter sind sich unsicher, wenn es darum geht, ihre Mietkaution zurückzufordern. Hier klären wir über die Theorie auf: Mietkaution zurückfordern.

Neben den Voraussetzungen, unter denen der entsprechende Rückzahlungsanspruch tatsächlich fällig ist, herrscht oftmals auch Unsicherheit über die Form der Geltendmachung, wenn man vom Vermieter überhaupt keine Nachricht (mehr) erhält.

Mit der unten stehenden Vorlage sollen zumindest einige dieser Zweifel behoben werden.

Unsere Musterbrief dürfen Sie kostenfrei kopieren und an Ihre Gegebenheiten abpassen.

Musterbrief zur Rückforderung der Mietkaution

Absender (Mieter)

An Herrn/Frau
… (Vermieter)

Ort, Datum

Rückzahlung der Mietkaution

Sehr geehrte(r) Herr/Frau …,

das zwischen uns bestehende Mietverhältnis betreffend die Wohnung … wurde zum … beendet.

Da die Übergabe der Wohnung am … erfolgte und hierbei keinerlei Beanstandungen Ihrerseits vorgebracht wurden, bitte ich Sie, die am … von mir geleistete Kaution i.H.v. … EUR zzgl. Zinsen bis zum

durch Überweisung auf folgendes Konto an mich zurückzuzahlen.

… (Kontoinhaber)
… (IBAN)
… (BIC)

Sofern nach Ihrer Auffassung der Auszahlung derzeitig noch Gründe entgegenstehen, bitte ich, mir diese ebenfalls innerhalb der obigen Frist mitzuteilen.

Schon jetzt erlaube ich mir jedoch darauf hinzuweisen, dass die noch ausstehende Betriebskostenabrechnung für das Jahr … Sie nicht dazu berechtigt, die gesamte Kaution einzubehalten, da diesbezüglich allenfalls ein Sicherungsinteresse in Höhe der zu erwartenden Nachforderung besteht.

Mit freundlichen Grüßen

…(Mieter)


43 Antworten auf "Mietkaution einfordern: Muster bzw. Vorlage für Mieter"

  • Gerhard Kozik
    18.08.2013 - 09:06 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    ich hatte vermietet. Leider zahlte der Mieter nicht die Kaution, das Mietverhältnis wurde beendet.
    Ich hatte vor einiger Zeit gelesen, das Vermieter in dieser Situation sich der Mietkaution des nächsten Vertrages bedienen können.

    Jedoch finde ich den Aufsatz nicht wieder.

    Können Sie mir weiterhelfen?

    Mit freundlichem Gruß

    Gerhard Kozik

    • Mietrecht.org
      18.08.2013 - 10:10 Antworten

      Hallo Gerhard,

      Ihre Idee ist mir leider vollkommen unbekannt. Da das Mietverhältnis bereits beendet ist, wird in meinen Augen auch das Einklagen der Mietkaution nicht zielführend sein.

      Vielmehr müssen Sie Ihre Ansprüche, vielleicht nicht ausgeführte Schönheitsreparaturen, gegenüber dem Mieter geltend machen.

      Ich würde wie immer eine rechtliche Beratung empfehlen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sofia Almeida
    22.10.2013 - 08:53 Antworten

    Guten Tag,

    was sollte ich machen, wenn auf diesen Brief keine Antwort kommt?

    Danke

    Sofia

    • Mietrecht.org
      22.10.2013 - 21:31 Antworten

      Hallo Sofia,

      am einfachsten ist es sicherlich, einen Anwalt damit zu beauftragen, die Mietkaution einzufordern.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Boris
    25.10.2013 - 07:59 Antworten

    Guten Tag,

    Ich habe vor 11 Monaten (per 23. Nov 2012, Nachmieter gestellt) meine Mietwohnung gekündigt. Bei der Wohnungsübergabe wurden 2 Mängel bzw. Schäden gefunden. Für den einen Schaden hat der Vermieter einen Minderungsbetrag der Versicherung akzeptiert. Vom anderen Schaden (Absplitterung an Bodenfliese) hat die Versicherung immer noch nichts vom Vermieter vernommen (Vom Nachmieter ist mir mitgeteilt worden, dass diese Fliese noch immer nicht ersetzt wurde).
    Zusammen mit der damaligen Kündigung hab ich auch gleich das Rückforderungsformular für die Mietkaution geschickt. Was kann ich tun, um meine Kaution zurück zu bekommen.

    Freundliche Grüsse

    Boris

    • Mietrecht.org
      27.10.2013 - 11:43 Antworten

      Hallo Boris,

      fordern Sie den Vermieter auf, die Kaution auszuzahlen, im Zweifel mit Nachdruck. Oder fragen Sie einen Anwalt, wie Sie hier weiter vorgehen sollten, um die Mietkaution schnellstmöglich zurück zu bekommen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sabine Koloch
    27.10.2013 - 11:26 Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich vermisse auf Ihrer Seite zu Kautionsfragen einen Artikel zu dem Thema, ob und wann der Vermieter Teile der Kaution oder die ganze Kaution zurückgehalten kann, wenn keine Mietschulden und auch keine Betriebskostennachforderungen anstehen. In meinem Falle war die mündliche Vorvereinbarung, dass das Schlafzimmer so gut über Rolladen und Rollo abdunkelbar ist, dass das Zimmer „zappenduster“ ist. Nach dem Einzug stellte sich dann heraus, dass der mehr als zwanzig Jahre alte Rollostoff lichtdurchlässig ist und so porös, dass er im Gebrauch gerissen ist und so eine Abdunklung des Zimmers nicht möglich war. Die Vermieterin wollte sich zuerst weigern, erst nach Monaten wurde ein neuer Rollo installiert mit einem besseren Stoff, der zudem wärme- und kälteabweisende Eigenschaften aufweist; ich wollte dies so, da vom Dachfenster im Winter Kälte herunterströmte. Das Mehr an Kosten gegenüber dem alten Rollo liegt auf der Hand. Was darf die Vermieterin in meinem Falle? Ich bin der Meinung, sie muss die Kosten des alten Rollos nachweisen und dann muss überlegt werden, was der alte Rolle heute kosten würde und die Differenz zwischen diesem und dem komfortableren Rollo kann dann von der Kaution abgezogen werden. Ist das richtig?

    Vielen Dank für Ihre Mühe und Sachkompetenz.

    Mit freundlichen Grüßen
    S. Koloch

    • Mietrecht.org
      27.10.2013 - 11:42 Antworten

      Hallo Frau Koloch,

      jeder Einzelfall ist anders sodass wir hier leider nicht auf spezielle Fälle eingehen können. Durchstöbern Sie gerne die Kategorie „Mietkaution“ oder nutzen Sie unsere Suche oben rechts.

      Im Zweifelsfall sollten Sie einen Anwalt befragen, nutzen Sie gerne die Telefonberatung (oben auf dieser Seite). Ein Anwalt kann Ihnen zu Ihrem Fall konkrete Hinweise geben.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sebastian
    20.11.2014 - 10:39 Antworten

    Guten Tag,

    bei uns folgte keine Übergabe, die Kaution habe ich aber nach fast 2 Monaten immer noch nicht gesehen und der Vermieter meldet sich auch nicht.

    Was kann ich da denn am besten machen?

    Mit freundlichen Gruß
    Sebastian

  • Renate
    30.11.2014 - 23:34 Antworten

    Guten Abend,

    ich hatte am 30.07 mit der Immobilienmaklerin, die von der Vermieterin beauftragt wurde, die Wohnungsübergabe durchgeführt. In dem Übergabeprotokoll wurde die Wohnung ohne Mängel aufgenommen. Ich habe der Immobilienmaklerin auch meine neue Anschrift mitgeteilt ,damit ich auch über die anstehenden Nebenkostenabrechnung und Kautionsrückerstattung informiert werde. Die Nebenkostenabrechnung ist immer September/Oktober. Da ich leider im November immer noch nichts gehört habe, habe ich die Vermieterin angerufen. Erst hatte ich den Sohn dran. Da wurde mir versprochen, die Nebenkostenabrechnung zu schicken und nahm wieder meine neue Adresse an. Nach 1 Woche passiert wieder nichts. Dann rief ich wieder an und hatte die Vermieterin dran. Sie sagte, dass sie nach 3 Monate nicht mehr in der Wohnung gewesen sei und die Wohnung gerne anschauen möchte. Nach 2 Wochen wieder keine Meldung, wobei Sie die Adresse, Telefonnummer und Kontoverbindung!!! am Telefon entgegengenommen hat. Dann rief ich wieder an und sie sagte, die Fenster seien unsauber und die Marklerin habe gesagt,dass sie sich gedrängt fühlte und den Mängel nicht in den Protokoll aufnehmen konnte. Das stimmt überhaupt nicht. Die Vermieterin hat mir den Deal gesetzt, dass ich in der alten Wohnung die Fenster putze oder, dass Sie von dem Geld eine Fensterputzerin beauftragte. Ich bezog mich immer wieder auf das mängelfreie Übergabeprotokoll.
    1. Ist die Vermieterin gesetzlich verpflichtet, zeitnah den Mieter über die Nebenkostenabrechnung zu informiert? Oder kann Sie mir dies nach 6 Monate nach Wohnungsübergabe?
    2. Wann kann die Vermieter mir die Mietkaution zurückzahlen? Auch nach 6 Monate, wobei ja keine Mängel im Übergabeprotokoll sind.

    Vielen Dank für Ihre Mühe und Sachkompetenz

  • Meyer
    05.01.2015 - 11:36 Antworten

    Vielen lieben dank das sie so ein Formular Kostenlos zur Verfügung stellen

    Lg Meyer

    • Mietrecht.org
      05.01.2015 - 16:36 Antworten

      Hallo Frau Meyer,

      danke für Ihr „Danke“.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Marina
    25.02.2015 - 02:45 Antworten

    Hallo,
    ich habe zur Zeit folgendes Problem:
    Am 30.11.2014 bin ich aus einer Mietwohnung ausgezogen. Da die Vermieterin nicht am Ort wohnt und ich eine Nachmieterin gefunden habe, die fast alle Möbel übernommen hat, hat die Vermieterin die Wohnungsübergabe der Nachmieterin und mir überlassen. Anfang November war die Vermieterin nur kurz da, um sich die beanstandungsfreie Wohnung anzuschauen. Die Wohnung habe ich dann am 30.11.2014 beanstandungsfrei der Nachmieterin übergeben können. Das Übergabeprotokoll haben wir entsprechend ausgefüllt und der Vermieterin zugeschickt. Es bestanden keine Mängel, die Nachmieterin konnte direkt einziehen.
    Ich habe anschließend die Vermieterin tagelang mehrmals versucht telefonisch zu erreichen – erfolglos. Der einzige Weg sie zu erreichen war per Email. Nach wochenlanger Funkstille und anschließend einigen Emails hin und her bekam ich dann von der Vermieterin eine patzige Nachricht, dass sie die Kaution ja bis zu 6 Monate einbehalten könne, sie mir die Kaution aber „in den nächsten Wochen“ auszahlen wird. Meiner Meinung nach eine total schwammige und freche Antwort, mit der sie sich alle Türen offen halten will. Weiterhin schrieb sie, dass außerdem das Sparbuch bei einer Bank im Safe läge, wo sie nicht jederzeit zugreifen darf/kann.
    Seit dieser Mail ist nun schon wieder knapp 1 Monat vergangen; die Kaution habe ich natürlich immer noch nicht überwiesen bekommen.
    Eine Nebenkostennachforderung ist auch nicht zu erwarten (habe die gesamten vier Jahre, in denen ich dort gewohnt habe, immer lediglich vielleicht mal 30 € an Nebenkosten nachzahlen müssen oder habe mal 20 € wiederbekommen). Eigentlich müsste ich sogar eher einen Anspruch auf Rückerstattung haben, da ich Anfang 2014 für drei Monate aus beruflichen Gründen nicht zuhause war und dementsprechend kein Wasser und nur wenig Heizkosten verbraucht habe.
    Nun wäre meine Frage, wie ich am besten vorgehen kann, um die Auszahlung der Kaution nun endlich bewirken zu können.
    MfG,
    Marina

    Ps: Meine damalige Küchenzeile wurde von der Vermieterin als Mietküche für die neue Mieterin übernommen. Den vereinbarten Preis für die Küche hat die Vermieterin mir auch erst knapp 6 Wochen (!!!) nach Wohnungsübergabe und mehrmaligem Anfragen meinerseits überwiesen, obwohl die Küche ja schon wieder seit 6 Wochen in Gebrauch war.. Außerdem wird auch seit Oktober eine andere Wohnung in dem Haus saniert. Langsam muss ich ja schon davon ausgehen, dass die Vermieterin das Geld von der Kaution schon gar nicht mehr hat und davon die andere Wohnung saniert… Die Kaution von der Nachmieterin hat sie auch schon einen knappen Monat vor Mietbeginn einkassiert…

  • Stephan
    26.02.2015 - 20:17 Antworten

    Guten Tag,
    Ich habe Folgende Frage.
    Wir sind am 1.2.2014 aus unserer Mietwohnung ausgezogen. Das Übegabeprotokoll wurde durchgegangen und ohne Mängel abgeschlossen.
    Nach ca. 6 Monaten kontaktierte ich den ehemaligen Vermieter zwecks Rückzahlung der Kaution.
    Daraufhin wurde mir mitgeteilt das der Vermieter die Nebenkostenabrechung aus dem Jahre 2013 überschlagen hätte und er festgestellt hat das wir Nebenkosten nachzahlen müssen. Die Höhe der Nachzahlung soll angeblich die Kaution übersteigen. Dazu muss ich sagen das wir dort 10 Jahre gewohnt haben und trotz mehrmaliger Aufforderung nie eine Nebenkostenabrechung bekommen hatten.
    Ich habe den ehemaligen Vermieter aufgefordert mir denn doch die Nebenkostenabrechung zukommen zu lassen.
    Nun Haben wir mittlerweile den 26.02.2015 und es ist bis dato keine Nebenkostenabrechung eingetroffen noch hat sich der ehemalige Vermieter gemeldet.

    Wie gehe ich nun am besten vor?
    Wie ist das mit Verjährungsfristen?

    Besten Gruß und vielen Dank für Ihre mühen
    Stephan

    • Mietrecht.org
      27.02.2015 - 12:08 Antworten

      Hallo Stephan,

      weisen Sie Ihren Vermieter auf die (abgelaufene) Abrechnungsfrist hin und fordern Sie Ihren Kaution zurück.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Hendrik
    22.07.2015 - 12:17 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    ich habe eine Frage an Sie, auf die ich noch keine eindeutige Antwort im Netz gefunden habe:

    Zum 31.05.15 habe ich mein altes Mietverhältnis gekündigt – das Mietkautionskonto wurde in diesem Zeitraum ebenfalls von beiden Seiten aufgelöst! Dennoch behält sich die Vermieterin die Kaution (die sich nun auf ihrem Privatkonto befindet) ein, bis ein Versicherungsfall entschieden ist (Kratzer im Boden – Versicherung soll zahlen). Meine Frage: ist das nun rechtens? Darf sich die Vermieterin die Kaution auch weiterhin einbehalten bis zum Beispiel auch die Nebenkostenendabrechnung erhoben wurde? Oder hat sie einen Fehler begangen, den sie nun versucht zu kaschieren?

    Wie sieht da die Gesetzeslage aus?

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüße,
    Hendrik

    • Mietrecht.org
      22.07.2015 - 19:23 Antworten

      Hallo Hendrik,

      ist es nicht vollkommen in Ordnung, die Kation bis zur Klärung des Schadens einzubehalten? Schließlich möchte die Eigentümerin nicht auf den Kosten sitzen bleiben, falls ihre Versicherung nicht zahlt.

      Ansonsten hier noch ein interessanter Link für Sie: Mietkaution bis zur Erstellung der Betriebskostenabrechnung einbehalten?

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

      • Hendrik
        06.08.2015 - 18:30 Antworten

        Hallo Dennis,

        mir ist bewusst und klar, dass der Vermieter das Recht hat, die Kaution bis zu einem halben Jahr zurückzuhalten. Die Frage ist aber, ob das auch gilt, wenn das Kautionskonto zwischenzeitlich aufgelöst wurde und das Geld sich nun auf dem Privatkonto des Vermieters befindet. Laut BGB § 551 ist dies nicht erlaubt. Oder liege ich da etwa falsch?

        Ich habe übrigens heute das Schreiben erhalten, dass meine Versicherung den Schaden nicht zahlen wird – es ist normale Abnutzung. Nach Ihrer Ausführung im Text oben würde das bedeuten, dass sich die Vermieterin einfach mein Geld behält um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Das kann und will ich aber nicht glauben.

        Vielleicht können Sie mich bitte nochmals aufklären.

        Besten Dank!
        Hendrik

  • Saskia Künzler
    25.08.2015 - 11:51 Antworten

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem. Mein ehemaliger Vermieter (Mietverhältnis fristgerecht zum 1.5.15 gekündigt) behält die gesamte Kaution mit Verweis auf die Nebenkostenabrechnung ein. Bei Übergabe der Wohnung konnten keine Mängel festgestellt werden. Dies hat er auch unterschrieben. Zum Übergabetermin meinte er bis August die Kaution zu zahlen und die Nebenkostenabrechnung zu erstellen.
    Anfang August rief ich an um einfach nur nach zu fragen und zu bitten wenigstens einen Teil der Kaution (insg. 1300€ zzgl. Zinsen für 2 Jahre) an mich zu zahlen. Daraufhin beschimpfte er mich am Telefon und drohte damit die Kaution noch Monate einzubehalten und sich an kein Gesetz zu halten.
    Ich habe ihm daraufhin per Einschreiben den hier hinterlegten Vordruck mit der Rückforderung der Kaution und dem Hinweis auf die Mängelfreiheit der Wohnung geschickt. Hierrauf erfolgte keine Reaktion.
    Muss ich nun so etwas wie eine zweite Mahnung schicken? Wie wird in solch einem Fall weiter vorgegangen um an die Kaution zu kommen?

    Besten Dank

    MfG
    Saskia Künzler

  • Henry
    28.12.2015 - 19:31 Antworten

    Guten Tag,

    Ende Januar 2014 ist mein Mietvertrag ausgelaufen, es gab keinerlei Schäden o.ä. bei der Übergabe.
    Jetzt sind inzwischen 11 Monate vergangen, der Vermieter hat mich jedesmal mit „die Nebenkostenabrechnung ist noch nicht fertig“ abgespeist. Ich habe eine Zahlungsaufforderung mit Frist bis letzte Woche verschickt, allerdings kam weder das Geld noch eine Reaktion.

    Was ist der nächste Schritt?

    Viele Grüße
    Henry

    • Mietrecht.org
      29.12.2015 - 02:32 Antworten

      Hallo Henry,

      im nächsten Schritt würde ich mich an einen Anwalt wenden, ggf. zuvor nochmals mit einem Anwalt drohen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Christina
    15.01.2016 - 10:45 Antworten

    Hallo,

    Wie steht es denn mit einem Aufhebungsvertrag? Ich war Untermieter und habe mit meiner Hauptmieterin ausgemacht, dass die Nachmieterin mir die Kaution zahlt. Diese hat aber nicht unterschrieben, daher ist es ja ungültig. Jetzt zahlt mir niemand die Kaution und meine Anfragen werden ignoriert. Als Student ist es mit einem Anwalt schwierig :( Vielen Dank im voraus für Ihre Hilfe.

    • Mietrecht.org
      15.01.2016 - 11:19 Antworten

      Hallo Christina,

      Ihre Kaution bekommen Sie von Ihrem Vermieter (hier der Hauptmieter) zurück.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Aida
    02.03.2016 - 08:56 Antworten

    Hallo,

    wie verhält es sich, wenn die Kaution durch eine Sicherheitsbürgschaft erfolgt ist, für die wir als Mieter Monat für Monat die sogenannte Avalprovision zahlen? Bis zur letzten Betriebskostenabrechnung werden nach unserem Auszug im schlimmsten Fall noch 20 Monate vergehen. Müssen wir dann diese Sicherheitsbürgschaft über den gesamten Zeitraum in der vollen Höhe laufen lassen oder können wir verlangen, dass dann eine neue niedrigere Bürgschaft in Höhe der maximalen Betriebskostennachforderungen für diese 20 Monate abgeschlossen wird?

    Besten Dank, wenn Sie für uns Licht ins Dunkel bringen :-)

    Viele Grüße
    Aida

    • Mietrecht.org
      02.03.2016 - 23:19 Antworten

      Hallo Aida,

      für eine mögliche drohende Nachzahlung kann der Vermieter nur einen angemessenen Teil der Kaution länger einbehalten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Felix
    16.04.2016 - 01:34 Antworten

    Hallo,

    ich habe einen Spezial-Fall, so glaube ich. Ich bin etwas verzweifelt da ich schon eine sehr lange Zeit mit meinem Vermieter diskutiert habe und viele Versprechungen bekommen habe bezüglich der Kaution (wir waren befreundet). Dennoch nach ca. 1 1/2 Jahren kam immer noch nichts. Das besondere: Ich bin als Untermieter bei ihm eingezogen. Wir wohnten also zusammen. Ich habe natürlich noch alle Unterlagen und den Untermietvertrag.

    Dazu kommt das ich die eigentliche Wohnung um die es in dem Vertrag ging nie von innen bewohnt habe. Sondern eine Etage drunter in einer ähnlichen Wohnung. Das war eine Vertröstung wegen den Sanierungsarbeiten die sich in die Länge zogen vom Hauptvermieter. Das Mietverhältnis wurde von meiner Seite aus nach 4 Monaten beendet. Ich habe eine Kaution in Höhe von 803,00 € gezahlt. Diese wurde mir von Job Center gestellt. Mein Vermieter also der o.g. „Freund“ unterzeichnete vor Ort sogar noch eine Erklärung in der er sich verpflichtet hat die Kaution auf ein Extra Konto zu überweisen.

    Stand heute ist: Ich muss an das Jobcenter mit klein Beträgen die Kaution selbst zurück zahlen. Es gab von seiner Seite aus keine Wohnungsabnahme (in der Alternativ Wohnung in der wir Wohnten, dies könnte ich jedoch nicht beweisen). Desweiteren hat er von mir noch einige Kartons und Sachen von mir im Keller. (Ich Wohne in Berlin, er in Hannover dort war auch die Wohnung um die es geht). Da ich auch keinen Nachsendeantrag bei der Post stellte bekam ich auch nicht meine Post zusehen, obwohl wir alles abgesprochen hatten und er mir sie zuschicken wollte.

    Jetzt habe ich ihn noch einmal angeschrieben und ihm mitgeteilt das ich rechtliche Schritte gegen Ihn einleiten werde.

    Bitte helfen Sie mir, denn ich habe wenig Ahnung von solchen Themen. Wie könnte so ein Schreiben aussehen? Was muss ich beachten bei diesen Besonderen Umständen?

    Vielen Dank und Grüße

    Felix

    28 Jahre u. Schüler

    • Mietrecht.org
      17.04.2016 - 05:43 Antworten

      Hallo Felix,

      jeder Beitrag als Kommentar muss freigeschaltet werden. Daher war Ihre Frage nicht zu sehen. Ich kann Sie hier leider zu Ihrem sehr komplexen Fall nichtberaten. Wenn Sie rechtliche Schritte angedroht habe, würde ich eine Beratung durch einen Anwalt empfehlen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Heidemarie May
    23.08.2016 - 11:00 Antworten

    Mein Bruder ist im September 2015 verstorben. Er hat noch die Feuerwehr gerufen konnte aber die Wohnungstür nicht mehr öffnen. Die Feuerwehr mußte Die Tür öffnen und hat sie beschädigt. Zum Ende November wurde der Mietvertrag beendet und im Übergabeprotokoll die Tür mit € 500,- angegeben. Die Haftpflichtversicherung meines Bruders würde den Schaden übernehmen aber wir bekommen keine Rechnung von der Verwaltung noch die Mietskaution trotz vieler Anrufe und Anschreiben zurück. Die Hausverwaltung reagiert weder auf Anrufe noch auf Anschreiben. Was soll ich noch tun ?? Bitte helfen Sie mir.
    Mit freundlichen Grüssen
    Heidemarie May

    • Mietrecht.org
      23.08.2016 - 16:32 Antworten

      Hallo Heidemarie,

      im Zweifel können Sie sich nur rechtlichen Beistand holen, um den Druck auf die Hausverwaltung zu erhöhen, die Reparatur zu veranlassen und den Schaden entsprechend über die Versicherung abzurechnen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Melanie
    21.09.2016 - 15:56 Antworten

    Hallo,
    Mein ehemaliger Vermieter hat bei der Übergabe der Wohnung vor ca. 8 Wochen beanstandet, dass ich einige Wände, die in einer Pastell-Apricot gestrichen waren, nicht in weiß hinterlassen habe. Ich wurde beraten, dass nur starke Farben wieder in weiß gestrichen werden müssen.
    Nun will er mir die Kaution nicht zurück zahlen.
    Eine Jahresendabrechnung der Nebenkosten wird voraussichtlich in Dezember erfolgen. Darf er meine komplette Kaution bis dahin einbehalten oder sollte ich ihn schon jetzt zur Zahlung auffordern?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • Glutsch
    05.09.2017 - 08:55 Antworten

    Servus Herr Hundt,

    folgendes Szenario: Mieter (M) wurde trotz laufender Berufung gegen Kündigung (Hausverkauf/Eigenbedarf Käufer) geräumt. Protokoll am Tag der Räumung. Ein Jahr zuvor gab es unter diesem sodann neuen Vermieter (V) erhebliche Mängel an den Außenjalousien (Pergola/Bungalow). Erhebliche Mängel = diese waren nicht mehr bedienbar = wochenlang mangelnder Lichteinfall. V wurde mehrfach darauf hingewiesen, hat nicht reagiert, Anwalt hat Reparatur angekündigt, die von M bezahlt würde nach Fristablauf (sogar noch günstigere Werkstatt eruiert), Miete verrechnet, nichts mehr gehört.

    Auf Anraten neuen Anwaltes wurde Berufung eingestellt (M bis dato noch wohnungslos), V nutzte also bereits die Räume, hat komplett umgebaut/alles herausgerissen, wohnt.

    Zwischenzeitlich wurde mit Anwalt vereinbart, Gerichtskosten werden mit Kaution verrechnet/ungefähr gleiche Summe, sogar noch 120 EUR drüber (M = Frührentner/Grundsicherung).

    Gerichtskasse sagt, Gebühren können gar nicht mit Kautionen verrechnet werden. Ist von der Sache her zwar logisch, aber V müsste da ja einlenken.

    Jetzt aber: V möchte die Kaution einbehalten, da (auf Grund der Reparaturen) die Miete (wie aber ja angekündigt und nicht moniert) gekürzt wurde. V stellt dies also nach ü. einem Jahr als nicht bezahlte Miete dar. Wobei innerhalb der vorausgegangenen 12 Monate aber nie eine Aufforderung zur Nachzahlung angeblicher Ausfälle kam. Auch bei einer Gerichtsverhandlung vor der Räumung war es kein Thema, da es ja faktisch auch nicht existierte.

    Seit kurzen sind die 6 Monate Frist zum Einbehalt der Kaution vergangen. Welche Chancen hat man tatsächlich, auf direktem Wege die Kaution zurück zu bekommen, ohne wiederum aufwändige Hin- und Herschreiberei ertragen zu müssen? M möchte endlich damit abschließen können.

    • Mietrecht.org
      05.09.2017 - 10:45 Antworten

      Hallo Herr Glutsch,

      danke für Ihren Beitrag. Ich kann mich hier leider nur beschränkt eindenken – lassen Sie sich am besten von Ihrem Anwalt beraten.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Margret
    03.11.2017 - 06:14 Antworten

    Hallo Herr Glutsch,

    die Wohnung meines Bekannten (Ausländischer Staatsbürger mit Aufenthaltsgenehmigung) hat die von Ihm bewohnte Wohnung am 30.10.2017 ohne Mängel an den Vermieter zurückgegeben. Die Kaution will der ehemalige Vermieter nicht zurückzahlen, da mein Bekannter zweitweise seine Frau (schwanger) bei sich aufgenommen hat. Der Vermieter teilte ihm mündlich mit da der Mietvertrag nur für 1 Person gelte und er unrechtmäßigerweise seine Frau bei sich aufgenommen hat würde er die Kaution einbehalten.

  • Rüdiger
    20.03.2018 - 11:44 Antworten

    Bei meiner Übergabe vor über sechs Monaten wurde lediglich ein einziger Satz im Übergabeprotokoll vermekt: „Die Wohnung ist stark renovierungsbedürftig“ (Ich hatte die Wohnung unrenoviert übernommen, aber das nur am Rande), gemeint war damit, dass gestrichen werden müsste, was aber nicht explizit vermerkt wurde.

    Gilt dieser Satz als Anmeldung eines Anspruchs seitens des Vermieters, oder muss eine solche Anmeldung präziser/konkreter erfolgen?

    • Mietrecht.org
      20.03.2018 - 14:28 Antworten

      Hallo Rüdiger,

      das ist eine Beschreibung des Zustandes, aber keine Vereinbarung, wer ggf. renovieren soll.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

      • Rüdiger
        21.03.2018 - 16:46 Antworten

        Hallo Dennis,

        vielen Dank für die rasche Antworten. Verstehe ich das richtig, dass ich jetzt, über sechs Monate nach der Übergabe also die volle Kaution zurückfordern kann (die Nebenkostenabrechnung erhielt ich im Monat meines Auszugs)?

        Mit freundlichen Grüßen,
        Rüdiger

  • Josefine
    27.04.2018 - 11:52 Antworten

    Hallo Dennis,

    ich habe ein Jahr lang in einer Studenten-Wg einer Genossenschaft (Bauverein) gewohnt.
    Ich bin zum 14.04 Ausgezogen und mir wurde mitgeteilt, dass ich mit meiner Kaution in 3 Monaten rechnen kann und nicht früher.
    Ich habe versucht zu erfahren warum ich die Kaution erst in 3 Monaten erhalten soll, habe aber nur eine Antwort -weil das so ist- bekommen.

    Es sind keine offenen Forderungen bekannt:
    – Mietrückstände gibt es nicht (ich bekomme sogar noch eine Rückzahlung von 213€)
    – keine Nebenkosten Abrechnung da die Miete in der Wg über einen Vertrag pro Mieter/Zimmer geregelt war und die Miete ein Pauschalbetrag war (Neben-/Betriebskosten wurden egal wie viel man verbraucht pauschal berechnet)
    -keine Schäden oder Schönheitsreparaturen wurden bei der Übergabe beansprucht

    Daher meine Frage mit welchem Recht sollte der Bauverein meine komplette Kaution für die nächsten 3 Monate einbehalten ?
    Habe ich irgendwelche Rechte um die Kaution oder einen Teil der Kaution zurück zu erhalten ?

    Vielen Dank und freundliche Grüße,

    Josefine

    • Mietrecht.org
      29.04.2018 - 17:49 Antworten

      Hallo Josefine,

      die Rechtsprechung gibt dem Vermieter i.d.R. sogar sechs Monate Zeit.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

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