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Untervermietung an Familie, Freund oder Freundin

Will der Mieter eine andere Person in seine Wohnung aufnehmen, gewährt ihm das Gesetz einen gesetzlichen Anspruch auf Untervermietung, sofern er den Wunsch zur Untervermietung mit einem berechtigten Interesse begründen kann. Ohne ein solches berechtigtes Interesse darf der Vermieter die Untervermietung verweigern. Deshalb muss der Mieter den Vermieter immer um Erlaubnis fragen, bevor er untervermietet.

Der Mieter muss berücksichtigen, dass der Vermieter grundsätzlich nur verpflichtet ist, die im Mietvertrag bezeichneten Personen in der Wohnung wohnen zu lassen. Dritte, die im Mietvertrag nicht als Mieter bezeichnet sind, braucht er in der Wohnung nicht zu dulden. Eine Ausnahme gesteht das Gesetz nur dann zu, wenn der Mieter eben jenes berechtigte Interesse geltend macht, eine dritte Person in die Wohnung aufzunehmen.

1. Untervermietung darf nicht die ganze Wohnung betreffen

Maßgeblich ist, dass nur ein Teil der Wohnung untervermietet werden soll. Will der Mieter die ganze Wohnung untervermieten, braucht sich der Vermieter darauf nicht einzulassen. Beispiel: Die Eltern kommen ins Rentenalter und ziehen sich nach Mallorca zurück. Wollen sie die Wohnung der Tochter überlassen, kann der Vermieter dagegen vorgehen. Hier spielt eine Rolle, dass die Eltern die Wohnung faktisch aufgeben. Alternativ kann die Tochter mit dem Vermieter einen eigenständigen Mietvertrag abschließen.

Bei der Untervermietung eines Teils der Wohnung an Familienangehörige, Freund oder Freundin, gibt es einige Besonderheiten zu berücksichtigen.

2. Untervermietungswunsch muss nach mit Mietvertragsabschluss entstehen

Das berechtigte Interesse muss nach Abschluss des Mietvertrages entstanden sein. Wusste der Mieter bereits bei Abschluss des Mietvertrages, dass er einen Familienangehörigen, den Freunde die Freundin auch noch die Wohnung aufnehmen möchte, kann der Vermieter die Untervermietung ablehnen. Vor allem bei einem auffällig engen zeitlichen Zusammenhang zwischen Mietvertragsabschluss und dem Wunsch zur Untervermietung liegt die Vermutung nahe, dass der Mieter bereits bei Mietvertragsabschluss die Einbeziehung des Dritten geplant hatte.

3. Besonderheiten bei der Untervermietung

Bei der Untervermietung ist zu unterscheiden, ob an Familienangehörige, oder Freund oder Freundin untervermietet werden soll.

3.1. Aufnahme von Familienangehörigen

Die Aufnahme von Familienangehörigen gehört grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache. Es handelt sich dann nicht um eine Untervermietung. Es ist normal und entspricht der Lebenspraxis, dass ein Vater, der eine Wohnung anmietet, auch berechtigt ist, seine Kinder in die Wohnung aufzunehmen.

Gleiches gilt, wenn eine bislang alleinstehende Person heiratet und den Ehepartner oder den eingetragenen Lebenspartner in die Wohnung einziehen lässt. Es handelt sich dann um einen unselbstständigen Gebrauch der Mietsache. Diese gehört zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache. Kennzeichnend ist hier, dass ein gemeinsamer Haushalt geführt und dem Familienangehörigen die Wohnung nicht zum selbstständigen Gebrauch überlassen wird.

Auch die längerfristige Aufnahme eines Familienangehörigen, die über einen reinen besuchsmäßigen Aufenthalt hinausgeht, bedarf nicht der Erlaubnis, sollte dem Vermieter aber schriftlich mitgeteilt werden. Allerdings spricht nach einer „Besuchszeit“ von 4 bis 6 Wochen eine Vermutung dafür, dass die Aufnahme nicht mehr als Besuch anzusehen ist, sondern auf Dauer angelegt ist, insbesondere dann, wenn der Besucher seinen Lebensmittelpunkt in die Wohnung verlegt und diesen Umstand nach außen hin sichtbar macht.

Eine Grenze findet sich erst dann, wenn die Wohnung überbelegt würde. Dies kann der Fall sein, wenn ein Mieter dem Vermieter vorgibt, er werde allein in die Wohnung einziehen und will dann hinterher eine plötzliche auftretende Ehefrau und sieben Kinder ebenfalls in die Wohnung aufnehmen. Hier könnte der Vermieter den Mietvertrag wohl auch wegen arglistiger Täuschung anfechten. Eine Überbelegung wurde konkret bejaht, wenn eine 30 m² große Dachgeschosswohnung von 2 Erwachsenen und 3 schulpflichtigen Kinder oder eine 57 m² große Wohnung von 2 Erwachsenen und 6 Kindern bewohnt werden sollte.

Letztlich kommt es auf den Einzelfall an, an dem sich das berechtigte Interesse begründen lassen muss.

Einzelfälle:

  • Den Ehegatten/Lebenspartner nach der Heirat oder Kinder kann der Mieter immer in die Wohnung aufnehmen, ohne den Vermieter fragen zu müssen (BayObLG RE WuM 1997, 603). In diesen Fällen geht es nicht um Untervermietung, sondern um einen unselbstständigen Gebrauch, da die Aufnahme von Familienangehörigen immer zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache gehört.
  • Will der Mieter ein Geschwisterteil aufnehmen, muss das berechtigte Interesse besonders begründet werden (BayObLG RE WuM 1984, 13), z.B.: Pflegebedürftigkeit, Wohnungsnot.
  • Die Eltern darf der Mieter insbesondere dann in die Wohnung aufnehmen, wenn ein Elternteil pflegebedürftig ist und sich das berechtigte Interesse (hier: Unterhaltspflicht Kind/Elternteil) konkret begründen lässt (BayObLG ZMR 1998, 23). Gleiches gilt für den Bruder des Mieters (BayObLG ZMR 1994, 87).
  • Aufnahme eines Verwandten, um ihm in der Bewältigung familiärer Probleme zu helfen.
  • Lebenspartner, mit denen der Mieter nicht verheiratet und nicht in eingetragener Lebenspartnerschaft zusammen lebt, sind keine Familienangehörige. In diesem Fall muss der Mieter den Vermieter um Erlaubnis fragen. Sofern es sich nicht um einen zeitlich befristeten Lebensabschnittsgefährten handelt, wird das berechtigte Interesse und damit der Untervermietungsanspruch anerkannt (BGH VIII ZR 371/02 , WuM 2003, 688).

3.2. Untervermietung an Freund oder Freundin

  • Nicht zu den Familienangehörigen zählen Verlobte und Schwiegertöchter. Auch der Freund oder die Freundin sind keine Familienangehörige. Sofern sie mit dem Mieter auch nicht in einem eheähnlichen oder lebenspartnerschaftlichen Verhältnis zusammen leben, wird sich das berechtigte Interesse des Mieters ohne weitere Begründung kaum rechtfertigen lassen.
  • Das Interesse kann sich zu einem berechtigten Interesse entwickeln, wenn der Mieter sich langfristig zu einer Heilbehandlung auswärts begibt, den Leerstand der Wohnung vermeiden möchte und deshalb den Freund oder einen Lebensgefährten einziehen lässt (Schmid Mietrecht 2. Aufl. S. 344).
  • Das berechtigte Interesse wurde abgelehnt, wenn der Untermieter (Freund oder Freundin) während des vorübergehenden Aufenthalts des Mieters in einer anderen Stadt lediglich die Wohnung betreuen sollte (LG Mannheim WuM 1997, 369). Ist damit die Reduzierung des Aufwands für doppelte Haushaltsführung verbunden, kann das berechtigte Interesse wiederum begründet sein (LG Berlin NJW-RR 1994, 1289),
  • Aufnahme einer erwachsenen Person mit Kind (Freund oder Freundin), um die Wohnungskosten zu senken, die Versorgung der eigenen Kinder zu verbessern oder Betreuung des Kleinkindes des Hauptmieters durch den Untermieter (AG Büdingen WM 1991, 585),
  • Kein berechtigtes Interesse mit dem Ziel der Reduzierung der Mietzinsbelastung, es sei denn, die finanziellen Verhältnisse sind so schlecht, dass nur dadurch das Mietverhältnis aufrechterhalten werden kann (z.B. Bei Arbeitslosigkeit: LG Mannheim WuM 1997, 263),
  • Ein berechtigtes Interesse wurde abgelehnt, wenn der Hauptmieter mit der Untervermietung den Zweck verfolgt, zusätzliche Einkünfte zu erzielen, ohne dass er wegen der Verschlechterung seiner wirtschaftlichen Verhältnisse darauf angewiesen ist.
  • Bloße humanitäre Interessen des Mieters genügen in der Regel nicht, da sich das berechtigte Interesse aus der unmittelbaren Sphäre des Mieters ergeben muss Dieses wurde in einem Fall verneint, in dem ein Iraner aus Mitleid eine schwangere Afrikanerin in die Wohnung aufgenommen hatte (LG Berlin WuM 1994, 326)..

Kann der Mieter ein berechtigtes Interesse nachweisen, hat er einen gesetzlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter die Untervermietung erlaubt. Verweigert der Vermieter die Erlaubnis, ohne dass er in der Person des bezeichneten Untermieters einen wichtigen Grund begründen kann, kann der Hauptmieter seinen Anspruch auf Untervermietung gerichtlich einklagen. Das Gerichtsurteil ersetzt dann die Zustimmung des Vermieters. Der Untermieter kann dann ohne Weiteres einziehen.

65 Antworten auf "Untervermietung an Familie, Freund oder Freundin"

  • Benno Maringer
    31.12.2014 - 15:07 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    Ich Benno Maringer habe folgendes Problem bei dem mir wirklich keiner richtig helfen konnte.
    Ich bin vor viereinhalb Jahren bei meiner Lebensgefährtin eingezogen. Dieses Haus gehört einer Eigentümergemeinschaft Mutter u. Tochter je zur hälfte wo bei die Mutter das Haus bezahlt hat und die Tochter meine ehemalige Lebensgefährtin die Rate ab bezahlt. Als ich eingezogen bin hab ich selbstverständlich auch Miete bezahlt 400€. Dann wollte Sie die Innenräume baulich veränder was auch gemacht wurde. Ihre Mutter stellte hier für eine größere summe zur Ferfügung. Auch vom mir ist eine sehr große Summe und eine Arbeitsleistung von über 1800 Stunden mit eingeflossen. Von meiner Lebengefährtin kam rein garnichts ich wiederhole garnichts. Jetz nach Abschluss der ganzen arbeiten hat Sie mir meinen Untermietvertrag zum 31.12.14 gekündigt fristlos warum weis ich nicht.. Nach Rücksprache mit Ihrer Mutter erlaubte diese mir in Ihrer Wohnungshälfte zu verbleiben und meine Investitionen als Mietzins sammt Nebenkosten ab zu wohnen. Als ich eingezogen bin hatte meine Lebensgefährtin alte nicht mehr gebrauchsfähige Möbel also habe ich auf meine Kosten neue gekauft. Rechnungen laufen alle auf mich. Ich sagte zu Ihr wenn ich ausziehe nehme ich alles was mir ist mit worauf Sie antwortete es sei alles ihr ich hätte es ihr geschenkt was rein nicht stimmt hier runter auch eine Küche von 6000€ Sie hätte sieben Zeugen. Ich habe nie gesagt das ich ihr das schenkt habe. Kann ich wenn ich Ausziehe was ich bezahlt habe mit nehmen und meine geleisteten Arbeitsstunden in Rechnung stellen? Wie ist die Sachlage mit der Kündigung da ich ja über 70 % der Möbel neu gekauft habe und die Wohnung eingerichtet habe. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan der Mohr kann gehen.
    Mir kommt es so vor als hätte Sie das alles schon im Vorfeld geplant da Sie es mit Ihren anderen Partnern genau so gemacht hat Karibikurlaub bezahlen lassen Auto bezahlen lassen usw. Sie hat in Ihrem leben nichts anderes auf die Beine gestellt außer Schulden zu machen. Soll ich eine Räumunsklage abwarten. Kann ich sie Schandensersatzpflichtig machen? Ich weis mir keinen Rat mehr da ich alles investiert habe und erst mal wieder auf die Beine Kommen muss.
    Über eine schnelle Rückantwort würde ich mich sehr Freuen da es wirklich brennt da ich ansonsten auf der Strasse sitze ( OFW Ohne festen Wohnsitz ).

    Mit freundlichen Grüßen
    Benno Maringer

    • Mietrecht.org
      31.12.2014 - 16:08 Antworten

      Hallo Benno,

      Ihr Problem hat ja nicht direkt etwas mit dem Mietrecht zu tun, genzugenommen nahezu nichts. Ich kann Sie daher nur zur Beratung an einen Anwalt verweisen, der die Lage sicher für Sie einschätzen kann.

      Für Sie alles Gute.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Franco
    24.05.2015 - 14:18 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    wenn ein Vermieter nach Auskunft des Maklers potentielle Mieter aufgrund von Bezug von ALGII von vornherein ausschließt und daraufhin ein Kind einen Mietvertrag mit diesem Vermieter abschließt ohne eine geplante Untervermietung an den Vater bekannt zugeben, ist dann der Mietvertrag vom Vermieter wegen Arglist anfechtbar bzw. wie wahrscheinlich ist der Erfolg einer solchen Anfechtung?

    Wie sieht die Sachlage aus, wenn der Ausschluss nicht aufgrund von ALGII-Bezug sondern aufgrund der Tatsache erfolgt, dass zu zweit in eine 62 m2 Wohnung eingezogen werden soll statt Einzelperson?

    Vielen Dank im Voraus

    • Mietrecht.org
      25.05.2015 - 08:59 Antworten

      Hallo Franco,

      ich denke wir sollten uns auf die Fragen beziehen, ob eine ausschließliche Untervermietung der ganzen Wohnung oder eine Teil-Untervermietung zulaässig wäre. Diese Fragen werden oben (und auf Mietrecht.org) beantwortet.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Christian
    24.07.2015 - 08:10 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    wir (3 Leute) sind zur Miete in einem 120m² großem Haus und würden gern meine Schwiegereltern für ein paar Monate in unser Gästezimmer aufnehmen (ohne Untermiete) bis Sie in unserer Stadt Arbeit und eine eigene Wohnung gefunden haben.
    Frage: Muss ich darüber meinen Vermieter informieren oder sogar um Erlaubnis bitten?

    Danke für eine kurze Antwort.

    • Mietrecht.org
      24.07.2015 - 09:17 Antworten

      Hallo Christian,

      ich würde an Ihrer Stelle kurz recherchieren, wann „Besuch“ zum „Bewohner“ wird. Hiermit steht und fällt die Meldung an den Vermieter. Es gibt dazu Rechtsprechung. Als Bewohner haben Ihre Eltern auch Einfluss auf die Nebenkostenabrechnung, z.B. bei der Abrechnung nach Personen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Vivi Dang
    05.08.2015 - 16:15 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    eine Frage hätte ich.
    Zurzeit wohne ich in einer 2-er WG und habe soeben einen Untermietsvertrag erhalten. Aufgrund von einigen Problemen mit meiner Mitbewohnerin und meinem Job als Stewardess, schließe ich mein Zimmer während meiner Abwesenheit ab. Ich habe gemerkt, dass sie öfters mein Zimmer betritt und will meine Privatsphäre bewahren. Nun wurde eine weitere Klausel im neuen Mietvertrag von ihr hinzugefügt

    „§12 Zugang zu den vermietenden Räumen: Der Untermieter ist verpflichtet die angemieteten Räume für Notfälle, wie elektronische Störungen, im Brandfall oder weiteren Situationen stets unverschlossen zu lassen und genehmigt dem Hauptmieter im Notfall die Räume zu betreten.“

    Ist das überhaupt rechtens?

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    • Mietrecht.org
      05.08.2015 - 21:16 Antworten

      Hallo Vivi,

      ich persönlich halte den Zugang im Notfall in einer Wohnung schon für sinnvoll. Ansonsten kann ich Klausel rechtlich nicht einschätzen. Sie müssen die Ergänzung zum Mietvertrag ja nicht unterschreiben – beide Parteien müssen sich auf den Nachtrag einigen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Ida V.
    17.08.2015 - 18:42 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich musste aus meiner eigenen Wohnung ausziehen, da ich diese nicht mehr bezahlen konnte.
    Daher bin ich erstmal bei meiner Schwester in einer 1 ZimmerWohnung mit 32qm untergekommen.
    Liege ich richtig in der Annahme, dass der Vermieter in diesem Fall nicht zustimmen muss?
    Und wir ihn lediglich darüber informieren müssen, dass ich mit in dieser Wohnung lebe?
    Oder liegt eine Überbelegung vor?
    Kann der Vermieter mich sogar „rausschmeißen“ ?
    Ich möchte mich schnellstmöglich ummelden, aber habe Angst, dass ich illegal in dieser Wohnung bin.

    Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar
    Mit freundlichen Grüßen
    Ida V.

  • Birgit Baumeister
    07.11.2015 - 09:34 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    Meine Frage lautet , mein Sohn möchte ein Freund helfen da er von zu Hause aus raus geworfen wurde und mein Sohn hatte mich gefragt ob ich sein Freund bei mir in der Mietwohnung aufnehme darf ich das ? Ich wohne hier mit meine beiden Kindern und es ist nur eine vier Zimmer Wohnung. Können Sie mir da ein Ratschlag geben?
    Mitfreundlichen grüßen Birgit Baumeister

    • Mietrecht.org
      08.11.2015 - 10:39 Antworten

      Hallo Birgi,

      Fragen Sie Ihren Vermieter und bitten Sie um eine Untermieterlaubnis.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Patrick W.
    05.12.2015 - 17:41 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich möchte vorübergehend für drei Monate zu meiner Freundin ziehen. Da sie durch eine OP am Fuß längere Zeit bettlägerig sein wird, möchte ich sie und ihre Tochter im Alltag unterstützen. Parallel möchten wir damit testen ob wir auf Dauer zusammen ziehen wollen.
    Da ich bei Ihr die Miete durch einen Untermietvertrag bezahlen werde, möchte ich während dessen zwei Untermieter für meine Wohnung (2 Zimmer) anmelden.
    Es handelt sich hierbei um meinen Bruder mit seinem Kumpel die beiden wollen auch nur für die drei Monate einziehen und dann in eine größere WG umziehen.
    nach den drei Monaten würde ich mir überlegen ob ich die Wohnung behalte und wieder einziehe oder sie aufgebe und bei meiner Freundin komplett einziehe…

    Gibt es eine rechtliche Grundlage die das verbietet oder ist das in Ordnung?

    Beste Grüße
    Patrick W.

    • Mietrecht.org
      06.12.2015 - 02:08 Antworten

      Hallo Patrick,

      bitten Sie Ihren Vermieter um eine offizielle Untermieterlaubnis. Für mich hört sich Ihr Vorgehen schlüssig an, sicher auch für Ihren Vermieter.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Jens Oberlein
    07.03.2016 - 13:51 Antworten

    Die Schwiegermutter meiner Freundin hat als Zweitwohnung ein Reihenhaus bei einer Genossenschaft. Meine Freundin hat sich bei dieser Genossenschaft angemeldet und würde nun mich als Lebensgefährten aufnehmen. Ist dieses möglich? Da diese Zweitwohnung schon mehrfach in der Vergangenheit untervermietet wurde, lehnte die Genossenschaft schon einmal die Tochter meiner Lebensgefährtin ab.

    Viele Grüße

    Peter Wendt

  • Andreas Klein
    19.04.2016 - 16:12 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich habe folgende Frage:

    Wegen neuen Job bin ich in eine neue Stadt gezogen und vorerst bei Bekannten „untergekommen“. Ebenfalls mit mir ist meine Frau mitgezogen. Unsere alte Wohnung haben wir noch, sind doch auch ordnungsgemäß gemeldet und sind dort auch jedes Wochenende und Feiertage sowie so. Wollen das auch in Zukunft so beibehalten.
    Bei den Bekannten haben wir uns nicht angemeldet solange ich noch in der Probezeit war. Laut § 27 Meldegesetzt ist es erlaubt sich bis zu 6 Monaten nicht anzumelden, wenn man sich nur „vorübergehend“ in der Wohnung aufhält.
    Nun ist meine Probezeit vorbei und wir wollen uns jetzt anmelden bei Bekannten als Zweitwohnsitz anmelden.

    Was ist das richtige Datum das wir bei der Meldebehörde mitteilen müssen: der 1. April oder der 1 Oktober letzten Jahres?

    Wir wollen unsere alte Wohnung als Hauptwohnung beibehalten – geht es?
    (Meine Frau hat inzwischen in der neuen Stadt angefangen zu studieren und ich arbeite hier).

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüße
    Andreas Klein

    • Mietrecht.org
      20.04.2016 - 05:04 Antworten

      Hallo Herr Klein,

      danke für Ihren Beitrag. Ich kann Ihnen bei Ihren Frage leider nicht helfen. Stellen Sie diese doch einfach bei der Meldebehörde, diese kann Ihnen da sicher am besten weiterhelfen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Petra Beck
    09.07.2016 - 22:01 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    Eine Frage bitte.Wie viele Tage im Jahr darf unsere Mieterin ihre Mutter bei sich aufnehmen? sie ist nicht pflegebedürftig und hat auch noch eine eigene wohnung. Wir haben auch schon von unseren anderen Mietern gehört , das die Mutter immer über einen längeren Zeitraum bei ihrer Tochter wohnt dann mal 1-2 Tage nicht da ist und dann aber für einen längeren Zeitraum wiederkommt und so geht es schon seit über einem Jahr .Uns hat sie diesbezüglich auch nicht um Erlaubnis gefragt. Können wir die Nebenkosten erhöhen? Oder wie sieht die Rechtslage aus?

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Petra Beck

  • tarik yigit
    25.07.2016 - 12:34 Antworten

    Sehr geehrter Heer Hundt,

    Eine Frage bitte. Meine Eltern haben ein Mehrfamilienhaus ( 3 Etagen ).
    Mein ältere Bruder ( 33 J ) lebt im OG.
    Ich ( 30 J ) werde demnächst im EG Wohnen .
    Meine Eltern lassen uns mietfrei dort Wohnen, meine Frage ist dazu;
    Können unsere Eltern uns dort mietfreit wohnen lassen?
    so das Wir keine Probleme mit dem Finanzamt bekommen.

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen

    Tarik Yigit

    • Mietrecht.org
      26.07.2016 - 11:43 Antworten

      Hallo Tarik,

      Sie sollten diese Frage am besten mit Ihrem Steuerberater oder mit dem Finanzamt klären. Ich kann Ihnen dabei leider nicht helfen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Vikram Singh
    03.08.2016 - 20:54 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt!

    Eine Frage bitte. Kann man gleichzeitig zwei Wohnungen mieten? z. Bsp Genossenschaft als Hauptwohnsitz und Hauptmieter und ein normal Mietwohnung als Hauptmieter ohne Wohnsitz.

    Bitte um Kurze Rückmeldung.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Vikram Singh

    • Mietrecht.org
      04.08.2016 - 06:41 Antworten

      Hallo Herr Singh,

      ob und wie Sie einen Zweitwohnsitz anmelden und welche Auswirkungen das hat, sollten Sie am besten mit einem Steuerberater besprechen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Clara Helthaus
    04.08.2016 - 15:12 Antworten

    Ich habe den Verdacht, dass meine Nachbarn- wir wohnen in einem Zweifamilienhaus, die beiden wohnen über uns- ein Paar den deutschen Staat betrügen. Der Mann arbeitet, sie bezieht Hartz IV. Die beiden schlafen in einem Zimmer, aber sie bezieht jeden Monat Geld vom Jobcenter für die Untermiete. In diesem Fall darf aber doch keine Untermiete bezogen werden, oder?

  • Margrit Hausen
    30.08.2016 - 11:15 Antworten

    Werter Herr Hundt
    Ich möchte meine alte Tante – 88 Jahre -aus Gesundheitsgründen und weil sie sich nicht mehr alleine versorgen kann,bei uns – ohne das wir Miete von ihr verlangen – in der Wohnung aufnehmen. Unser Vermieter möchte nun das wir einen schriftlichen Antrag stellen und das wir einen Untermietsvertrag mit meiner Tante machen. Wir haben die Wohnung meiner Tante zum 30.9.16 gekündigt. Wie haben wir uns jetzt zu verhalten – kann der Vermieter die Aufnahme ablehnen?
    Vielleicht wäre eine baldige Antwort möglich.
    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Margrit Hausen

    • Mietrecht.org
      30.08.2016 - 11:40 Antworten

      Hallo Margrit,

      danke für Ihren Beitrag. Genau mit dieser Fragen beschäftigt sich der Artikel oben. Vielleicht lesen Sie nochmals im Detail nach. Ansonsten hat der Vermieter natürlich Anspruch darauf zu wissen, wer in seiner Wohnung lebt.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • M. Bittner
    01.09.2016 - 19:45 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    Ich war heute bei einem Rechtsanwalt, um mich über meine Rechte und Pflichten gegenüber meines Untermieters aufklären zu lassen…
    Nach einem darauf folgenden Gespräch mit meinem Untermieter haben wir uns geeinigt einen Aufhebungsvertrag zu verfassen…
    Um mir die Kosten bei dem Rechtsanwalt zu sparen, habe ich nun im Internet nach einer Vorlage gesucht, die der Situation entspricht, habe leider nur den Aufhebungsvertrag zwischen Vermieter und Mieter mehrmals in unterschiedlichen Ausführungen gefunden… Es geht jedoch um einen Aufhebungsvertrag zwischen Hauptmieter und Untermieter und ich weiß nicht wie ich dieses Schrieb verfassen soll…
    Könnten Sie mir bitte helfen?
    Ich hoffe auf eine schnellstmögliche Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen
    M. Bittner

    • Mietrecht.org
      02.09.2016 - 07:01 Antworten

      Hallo Herr/Frau Bittner,

      danke für Ihren Beitrag. Wie genau soll ich Ihnen helfen? Ein Schreiben verfassen? Dazu wenden Sie sich am besten zurück an Ihren Anwalt.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • M.Bittner
    05.09.2016 - 11:20 Antworten

    Werter Herr Hundt,
    Ich habe im Internet nach einer Vorlage für einen Aufhebungsvertrag zwischen Hauptmieter und Untermieter gesucht, jedoch keine passende gefunden.
    Ich suche nur eine Vorlage.
    Hätten Sie eine Vorlage für den oben genannten Fall?
    Mit freundlichen Grüßen
    Miriam

  • Katrin
    14.10.2016 - 18:04 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Meine Frage wäre ob der Vater meines ungeborenen Kindes eine Wohnung anmieten darf und sie dann an mich und meine Kinder untervermieten kann , zu einer Miete die das Jobcenter aktzeptieren würde. Er würde uns gerne Helfen weil wir keine passende Wohnung finden .

    Vielen Dank im Voraus Katrin

    • Mietrecht.org
      18.10.2016 - 08:53 Antworten

      Hallo Katrin,

      besprechen Sie die Dinge am besten mit dem Jobcenter. Hier bekommen Sie im besten Fall eine schriftliche Antwort auf die Sie Ihr Handeln stützen können.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Özlem Yilmaz
    02.11.2016 - 12:39 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    meine Mutter ist vor einem Jahr umgezogen in ein 2 Zimmerwohnung mit Küche, Garage und Gartenanteil. Der Mietvertrag läuft nur auf Sie. Jetzt ist mein Bruder, der auf Bundeswehr war, wieder zurück und hatte davor schon bei der Mama gewohnt. ( Er ist 23 Jahre alt )

    Jetzt wollen die Vermieter, dass mein Bruder ausziehen soll. Meine Mutter darf weiterhin in der Wohnung bleiben, aber er nicht. Er könnte zu Hause, wenn die Mama nicht da ist, Party´s veranstalten.

    Wir hatten den Vermieter daraufhin gefragt, wie das ist, wenn die Mama heiratet und Kinder bekommt? Vermieter hat darauf geantwortet, dass es kein Problem wäre, da hätten wir nichts dagegen.

    Nach den Gesprächen, haben Sie auch das kleine Gartenanteil von der Mama weggenommen. Wie sieht die Rechtslage aus? Können die einfach so bestimmen, ob das Kind von der Mama in der Wohnung bleiben darf oder nicht?

    Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Vielen Dank

    Özlem Yilmaz

    • Mietrecht.org
      03.11.2016 - 13:42 Antworten

      Hallo Özlem,

      mit genau dieser Frage beschäftigt sich der Artikel oben. Zum Garten: wenn dieser mit vermietet ist, kann der Vermieter den Vertrag nicht einfach einseitig ändern.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Zoll
    07.11.2016 - 12:36 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    Ich bin ledig habe 5 Kinder und beziehe ALG 2
    Wir wollen umziehen zu meinem Freund, da er aber nicht soviel verdient das er die Miete allein tragen kann würde er an mich bzw uns untervermieten wollen. Jetzt die Frage ist das rechtens oder wäre das Betrug?

    Gruß M. Zoll

    • Mietrecht.org
      09.11.2016 - 10:32 Antworten

      Hallo Frau Zoll,

      richten Sie Ihre Frage am besten an das Jobcenter – so können Sie sich am einfachsten Rechtssicherheit verschaffen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Fr. Vicari
    05.12.2016 - 22:41 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    Ich habe vor Kurzem geheiratet und nun meinen Ehemann in meiner Wohnung angemeldet. Die Vermieter haben das zur Kenntnis genommen. Das Problem ist dass sie nicht erlauben den Namen des Ehepartners auf das Klingelschild vor der Haustür anzubringen (wir haben unsere Namen behalten), da nur ich im Mietvertrag stehe und der nicht geändert wird. Ist das rechtmäßig ? Vielen Dank für die Antwort !

  • Nicole R.
    31.01.2017 - 12:10 Antworten

    Hallo Herr Hundt,
    ich habe folgendes Problem. Ich muss aus meiner derzeitigen Wohnung raus, da diese zu teuer ist. In der Gemeinde bekomme ich keine Wohnung vermietet. Ich bin Hartz IV Empfänger. Darf mein Bruder auf seinen Namen hier eine Wohnung anmieten, obwohl er selber wo anders wohnt und einen Untermietervertrag machen wo ich mit meiner Tochter drin stehe? Das er als Hauptmieter 1/3 der Miete bezahlt und ich für mich und meine Tochter die 2/3 ?

    Liebe Grüße

    Nicole

    • Mietrecht.org
      31.01.2017 - 12:45 Antworten

      Hallo Nicole,

      ich würde das Thema einfach offen bei Ihrem Ansprechpartner im Amt ansprechen. Dort kann man Ihnen bestimmt helfen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

      • Nicole
        01.02.2017 - 10:56 Antworten

        Hallo Herr Hundt,
        ich konnte bereits klären das ich ja definitiv aus meiner derzeitigen Wohnung raus muss. Bei einem vorherigen Vermieter, ist eine einzigste verfügbare Wohnung, wo noch Altschulden bestehen, und ich darf eine neue Wohnung dort anmieten, wenn ich bestehende Altschulden dort ausgleiche. Das Jobcenter hat einen bereits gestellten Antrag auf Darlehen für Mietschulden abgelehnt. Wohin kann ich mich jetzt wenden? Aus dem Familienkreis kann keiner ein Darlehen für mich aufnehmen. Es ist ja trotzdem ein Härtefall und ich muss sofort ausziehen.

  • S. Kruchen
    02.02.2017 - 00:58 Antworten

    Hallo, wir als Eltern haben ein Haus mit einer Einliegerwohnung gemietet. In diese Wohnung würden wir gerne unsere Tochter mit ihrem Baby einziehen lassen. Unsere Tochter bekam bislang ihre alte Wohnung vom Jobcenter bezahlt. Zahlt das Amt auch weiter, wenn sie jetzt in diese Einliegerwohnung einzieht? Miete und m2 entsprechen den Grenzwerten des Jobcenter. Ein ordentlicher Untermietvertrag liegt vor und der Eigentümer hat keine Einwände. Vielen Dank für die Hilfe!

    • Mietrecht.org
      02.02.2017 - 10:52 Antworten

      Hallo Frau Kuchen,

      ich würde bei solchen Fragen immer mit dem Amt Kontakt aufnehmen und einfach nachfragen.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Elen Müller
    02.03.2017 - 22:29 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    vielen Dank für den aufschlussreichen Abriss zum Mietrecht.

    Auch ich habe allerdings eine auf meine Situation bezogene konkrete Anfrage: Ich wohne seit 10 Monaten in der Wohnung meines Freundes. Der Mieter ist darüber informiert, meine Personalien liegen vor, zudem hat der Vermieter mir eine Wohnungsgeberbestätigung für diese Wohnung erstellt. Berufsbedingt muss mein Freund nun eine Wohnung in einer anderen Stadt beziehen. Nun überlegen wir einen Zwischen- bzw. Untermietvertrag für mich zu erstellen, da ich ALG II beziehe. (Die Kosten für die gesamte Wohnung würden durch das Amt übernommen.) Müssten wir den Vermieter wegen eines Unter- oder Zwischenmietvetrages um Erlaubnis bitten, wenn doch bereits eine Wohnungsgeberbestätigung als „Erlaubnis“ erteilt wurde?

    Ich danke für Ihre Antwort im Voraus.

    Freundliche Grüße
    Elen Müller

    • Mietrecht.org
      03.03.2017 - 15:40 Antworten

      Hallo Elen,

      ich würde den Vermieter immer über die Untervermietung informieren.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Hans-Jürgen
    29.06.2017 - 00:09 Antworten

    Hallo Dennis

    Vielen Dank, dass Sie ein Portal für Fragen zur Verfügung stellen! Ich muß meine Mutter immer mehr pflegen (bin auch der ges. Betreuer) und habe dadurch immer längere Aufenthaltzeiten mit Übernachtungen. Jetzt will/ muss ich meinen Hauptwohnsitz aufgeben und komplett zu meiner Mutter ziehen.
    Ich weiß, dass dazu KEINE Genehmigung erforderlich ist! Ich weiß, das die Umlagen erhöht werden, was nur fair ist! Meine Frage ist, ob ich in der Wohnung verbleiben darf (Hauptmieter werden kann, zu den alten Mietbedingungen/ Miethöhe!), wenn meine Mutter stirbt, oder sich ihr Gesundheitszustand so weit verschlimmert, dass eine häusliche Pflege nicht mehr möglich ist und sie in ein Pflegeheim muß.
    Oder muß ich jetzt Schritte unternehmen, wie in den Mietvertrag aufgenommen zu werden (wenn der Vermieter das zuläst). Reicht vielleicht ein Untermietervertrag? Was muß ich jetzt tun? Meine „Angst“ ist, nachdem ich mich an den neuen Ort gewöhnt habe – mich eingerichtet habe – und dann raus muß, oder eine wesentliche höhere Miete zahlen muß.
    Vielen , lieben Dank
    der Hansi
    P.S. Evtl. behalte den bisherigen Wohnsitz als ZweitWohnsitz. Macht das einen rechtlichen Unterschied.?

  • Sonja Stöhr
    06.09.2017 - 12:23 Antworten

    Hallo,
    wir wohnen bei meinen Eltern zur Miete. Mein 20 jähriger Sohn hat eine Freundin, die zuhause ausziehen musste. Sie wohnt nun bei uns. Kann meine Mutter als Vermieterin, diese rauswerfen? Mein Sohn ist seit längerem krank geschrieben und seine Freundin arbeitslos. Sie können sich keine Wohnung leisten. Außerdem möchte ich meinen Sohn nicht verlieren, aber wenn seine Freundin gehen muss, geht er auch.
    Hab ich eine Möglichkeit, dass ich die Freundin anmelden kann?
    Danke
    Gruß
    Sonja

  • Leon
    13.09.2017 - 00:33 Antworten

    Guten Tag Herr Hundt.
    Ich habe eine Frage an Sie. Eine Freundin von mir hat gerade ihre eigene Wohnung aufgegeben und möchte nun in die Wohnung von ihrem Vater (eine Genossenschaft) einziehen. Dieser Wohnt bereits mit seiner Freundin zusammen und ist nur selten in seiner Wohnung. Wenn meine Freundin jetzt dort einzieht würde der Mietvertrag Ihres Vaters weiter bestehen. Nahe Angehörige aufzunehmen ist ja erlaubt, eine überbelegung liegt auch nicht vor. Wie sieht es jedoch aus, wenn der Vater selber aber zwar theoretisch der Hauptmieter ist, aber praktisch gar nicht mehr in der Wohnung wohnt, oder nur selten zu Besuch kommt? Ist dies immernoch Rechtens? Wir haben im Internet dazu nichts gefunden.
    Ich hoffe Sie können uns weiter helfen
    Mit freundlichen Grüßen Leon

    • Mietrecht.org
      13.09.2017 - 13:28 Antworten

      Hallo Leon,

      danke für Ihren Beitrag. Sie haben kein gutes Gefühl dabei und das hätte ich selbst auch nicht. Es gibt nur eine vernünftige Lösung: Holen Sie den Vermieter mit in Boot und schließen Sie einen neue Mietvertrag oder übernehmen Sie den Vertrag des Vater.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Revita Niebuhr
    14.09.2017 - 20:22 Antworten

    Hallo,

    Danke für den Beitrag. Ich habe eine Frage: Ich möchte mit meiner Tochter einen Untermietvertrag für die gemeinsam bewohnte Wohnung schließen. Muss ich das dem Vermieter melden oder ihn fragen?
    Sie wohnt schon immer bei mir und ist jetzt in Brot und Lohn. Da ich als Frührentnerin Sozialhilfe beziehe, riet man mir dort einen Untermietvertrag zu schließen, damit die Wohnung weiterhin vom Sozialamt genehmigt werden kann.
    Vielen Dank für die Antwort,

    Liebe Grüße,
    Re Vita

  • Lina
    27.09.2017 - 07:17 Antworten

    Moin,

    folgende Konstellation liegt vor:
    Haus hat 3 Wohnungen…
    Wohnung 1 wohnt der Eigentümer
    Wohnung 2 wohnt der Sohn des Eigentümers (mietfrei)
    Wohnung 3 wird gerade renoviert, damit der Sohn UND ich dort zusammenwohnen können.

    Zur Ummeldung benötige ich eine Wohnungsgeberbestätigung, in der hervorgeht, ob ich dort zur Miete wohne oder es mein Eigentum ist…. Nun ist es so, dass ich weder Miete zahle (nur einen kleinen „Obolus“) noch ist es mein Eigentum. Als Untervermietung kann es ja auch rechtlich nicht laufen, da mein Freund (der Sohn des Eigentümers) ja auch keinen Mietvertrag besitzt, der ihm eine Untervermietung erlauben könnte.

    Gibt es eine Art „provisorischen Mietvertrag“ oder wie löst man das Problem am besten?

    Vielen Dank für die Hilfe :)

    • Mietrecht.org
      27.09.2017 - 09:20 Antworten

      Hallo Lina,

      Ihr Partner sollte Ihnen ein Schreiben ausstellen, dass Sie mietfrei bei ihm leben.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Felix
    30.10.2017 - 16:10 Antworten

    Hallo, ich habe mal eine Frage zur Untervermietung von Familienangehörigen:

    Ich wohne seit neustem mit meiner Schwester in einer Mietwohnung (2 Zimmer). Im Vertrag ist meine Schwester als Hauptmieterin gemeldet und mein Vater (eigentlich als Bürge) als zweiter Mieter. Uns liegt jedoch auch ein Schreiben vor, dass mein Vater nur als Mietvertragspartner in Erscheinung tritt und nicht als Mieter – also, dass er selbst hier nicht wohnt. Inwieweit kann ich (der ja hier wohnt) jetzt noch offiziell Untermieter werden? An sich heißt es ja auch oben im Artikel, dass mein Vater an mich untervermieten kann, oder? Ich brauche zwecks Ummeldung einen offiziellen Wohnsitz hier und frage mich jetzt, wie ich das gegenüber der Hausverwaltung kommuniziere. Ist das überhaupt genehmigungsprlfichtig?

    Vielen Dank schonmal und viele Grüße

    • Mietrecht.org
      31.10.2017 - 08:04 Antworten

      Hallo Felix,

      alle Mieter der Wohnung können mit Ihnen ein Untermietverhältnis eingehen. Zuvor bitten die Hauptmieter bei der Hausverwaltung um Genehmigung.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Martina Fandrich
    05.11.2017 - 23:06 Antworten

    Guten Abend Herr Hundt,
    unsere Familie versucht gerade folgende Lage abzuschätzen.
    Mein 90 jähriger Vater ist pflegebedürftig. Es würde ihm gefallen, wenn ich zu ihm ziehe.
    Dazu müsste ich meine Wohnung kündigen und bei ihm einziehen.
    Das wäre machbar, nur fürchte ich, dass der Vermieter mich 1. nicht in den Mietvertrag aufnehmen wollen wird und 2. nach dem Tod meines Vaters die Miete exorbitant erhöhen oder mir sogar eine Kündigung aussprechen wird.
    Der Vermieter „wartet“ schon lange auf das Ableben meines Vaters, um dann diese, letzte im Haus verbliebene, Wohnung mit einem Mietvertrag aus dem Jahre 1952 und entsprechender moderater Miete teuer vermieten zu können.
    Sollte ich mich darauf einlassen, die Situation für meinen Vater verbessern und in die Wohnung einziehen?
    Was muss ich beachten?
    Vielen Dank für Ihre Auskunft und viele Grüße
    Martina

    • Mietrecht.org
      06.11.2017 - 15:55 Antworten

      Hallo Martina,

      ich kann Ihnen die Entscheidung nicht abnehmen. Für Sie zum Einlesen ein Artikel.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Felix
    08.12.2017 - 13:37 Antworten

    Hallo,

    ich habe eine Frage zur Untervermietung.

    Ich würde meine Wohnung unterzuvermieten. Dazu habe ich auch die entsprechende Erlaubnis vom Vermieter.

    Wie verhält sich das mit meinem Wohnsitz?
    Diesen würde ich gerne in der gleichen Stadt an die Adresse meiner Eltern legen.
    Ist dies ok?

    Gruß
    Felix

  • Kini
    17.03.2018 - 07:29 Antworten

    Hallo, ich habe ein riesen Problem.
    Mein noch Ehemann hat in unserer alten Wohnung über lange Zeit die Miete ohne mein Wissen nicht bezahlt. Mahnungen des Vermieters habe ich niemals zu Gesicht bekommen. Irgendwann flatterte mir die förmliche Räumungsklage ins Haus. Ich habe dann sehr schnell mit meiner großen Tochter ( nicht aus dieser Ehe) mir eine neue Wohnung gesucht und sowohl meine große Tochter als auch ich stehen als Mieter in diesem Vertrag. Da es noch ein minderjähriges Kind aus dieser Ehe gibt, haben wir entschieden ihn, damit er nicht obdachlos wird, erstmal in unsere neue Wohnung mit einziehen zu lassen. Er hat sich hier angemeldet und nun bekomme ich ihn nicht mehr aus der Wohnung. Er steht weder im Mietvertrag, noch steht er auf der Vermieterbescheinigung. Wir wohnen auch erst wenige Wochen in dieser Wohnung und an die Absprache hier schnellst möglich zu verschwinden hält er sich nicht. Er schaut nicht mal nach einer Wohnung. Nach einer Auseinandersetzung sollte er die Wohnung verlassen, aber weigerte sich. Als wir die Polizei gerufen haben, hat diese uns mitgeteilt, da er hier gemeldet sei, können sie nichts tun. Was sollen wir jetzt tun? Psychisch ist diese Situation nicht zu ertragen. Kann er Anspruch auf die von meiner Tochter und mir gemietete Wohnung erheben. Und wie kann ich dafür sorgen, das er hier nicht mehr gemeldet ist.

  • Jens
    22.03.2018 - 12:59 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    wir hoffen Sie können uns etwas helfen.

    Meine Freundin und ich, haben seit Anfang des Monats eine Freundin in unserer Gästehaus aufgenommen. Sie befand sich in einer Notlage durch die Trennung von Ihrem Partner und brauchte schnell eine Bleibe für sich und Ihr Kind.

    Für das Gästehaus verlangen wir keine Miete lediglich die Beteiligung an den Nebenkosten. Auch gibt es keinen Mietvertrag oder der gleichen.

    Nun zu unserer Frage:

    Können hier Probleme enstehen, wenn sie die Wohnung als Wohnsitz angibt? Zählt dieser Fall als Untermieter?

    Wir haben angst das im schlimmsten Fall das Finanzamt sich bei uns meldet und uns Steuerhinterziehung oder der gleichen unterstellt.

    Leider konnte ich nichts zu diesem Thema finden.

    Vielen Dank im voraus und Grüße
    Jens

    • Mietrecht.org
      22.03.2018 - 13:32 Antworten

      Hallo Jens,

      ich kenne die Lage vor Ort leider nicht. Ich würde immer einen schriftlichen Vertrag aufsetzen und alle Zahlungen von Konto zu Konto (also nicht bar) abwickeln. Damit sind Sie bestmöglich abgesichert.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Sabine Suess
    03.06.2018 - 19:38 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,

    ich habe eine Mieterin in meiner Wohnung zu wohnen, die Untervermieten darf.
    Inzwischen wohnt ihr Bruder als Untermieter in der Wohnung zusammen mit seiner Freundin.

    Also die eigentliche Mieterin in einem Zimmer
    der Bruder und dessen Freundin im anderen.

    Muss ich das hinnehmen? gefragt wurde ich nicht, es wurde mir auch nicht mitgeteilt. Das Namensschild an Klingel und Briefkasten läuft auf en Namen der Mieterin da der Bruder den gleichen Familiennamen trägt.

    Da die Betriebskosten bislang nach der Wohnfläche berechnet werden, ergibt sich daraus ein Nachteil für alle übrigen Bewohner usw.

    im Voraus vielen Dank für Ihre Hilfe.

    Sabine Suess

    • Mietrecht.org
      04.06.2018 - 08:02 Antworten

      Hallo Sabine,

      inwiefern haben Sie die Untervermietung erlaubt?

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Paola P.
    22.06.2018 - 23:14 Antworten

    Sehr geehrter Herr Hundt,
    ich bin Mieterin in Berlin und befinde mich im Ausland wegen des Studiums. Meine Hausverwaltung hat mich keine Erlaubnis zur Untermietung erteilt und ich habe es nicht getan. Jetzt möchte eine Freundin 10 Tage lang bei mir in Berlin übernachten, in meiner Abwesenheit. Sie wird keine Miete zahlen. Sie ist eben eine Freundin. Ich habe es der Hausverwaltung mitgeteilt und in der Mail wird behauptet, dass es meiner Abwesenheit kein Besuch sei, sondern eine Untervermietung. Ich solle es unterlassen. Darf diese Freundin tatsächlich nicht in meiner Wohnung wohnen? Riskiere ich einer Kündigung? Viele Grüße

    • Mietrecht.org
      24.06.2018 - 12:57 Antworten

      Hallo Paola,

      ich sehe hier für diese kurze Zeit überhaupt kein Problem. Suchen Sie nach Rechtsprechung, die Ihre (und meine) Auffassung unterstützt.

      Viele Grüße

      Dennis Hundt

  • Andre W.
    06.09.2018 - 13:32 Antworten

    Hallo Herr Hundt,

    meine Freundin hat ihren Wohnsitz verloren und hat aktuell keinen Wohnsitz.
    Ich lebe noch bei meinen Eltern und wir wollen sie dauerhaft bei uns wohnenlassen, jedoch lehnte dies der Vermieter ab. Gibt es dennoch eine Möglichkeit sie bei uns dauerhaft wohnen zu lassen bzw bis sie eine Wohnung gefunden?

    Grüße

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